Qualität – Lebendigkeit – Wirkung

Was haben der Rockklassiker „A Whiter Shade of Pale“, die „Hohe Messe in h-Moll“ und das Oratorium „Wie eine Taube“ zum Tod des armenischen Journalisten Hrant Dink gemeinsam?

Alles drei und noch viel mehr gehört zum ausgesprochen vielseitigen Repertoire der Kantorei Barmen-Gemarke in Wuppertal!

Geistliche Musik aus allen Jahrhunderten und in unterschiedlichen Stilrichtungen präsentiert der Chor genauso wie Uraufführungen zeitgenössischer Musik oder experimentelle Erlebnisse. In sechs Konzerten in der Saison präsentiert die Kantorei Barmen-Gemarke das Ergebnis der Probenarbeit. Manches Konzert findet auch in der näheren oder weiteren Umgebung statt, etwa in Dresden, in Paris oder im Herbst 2012 auf einer Konzertreise in Israel. Von vielen Aufführungen werden Live-Mitschnitte zum Kauf angeboten.

Was verbindet das Wuppertaler Improvisationsorchester, das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf und die Israel Sinfonietta Beer Sheva?

Sie stehen stellvertretend für viele verschiedene Kooperationspartner, mit denen die Kantorei Barmen-Gemarke gemeinsam musiziert!

Ob mit der Wuppertaler Kurrende, dem Landesjugendorchester NRW oder Ensembles mit historischen Instrumenten – dass Musik verbindet, wird immer wieder deutlich. Und dass Musik so unterschiedlich sein kann, macht die Begegnungen besonders spannend.

Was hat es mit Kantate-Gottesdiensten auf sich?

Sie sind neben den Konzerten ein weiterer unverwechselbare Baustein der Arbeit der Kantorei Barmen-Gemarke!

Monatlich gestaltet der Chor, der selbst einmal Gemeindechor war, für eine zahlreich erscheinende Gemeinde einen Gottesdienst, in dem Musik, liturgische Texte und Verkündigung sehr abwechslungsreich aufeinander abgestimmt sind. Hier – wie in vielen der Konzerte – geht es nach wie vor darum, Verkündigung und geistliche Musik in Gemeinsamkeit lebendig zu halten.

Wo treffen sich Student, Studienrätin, Kaufmann, Hausfrau, Pastorin und Ingenieur?

Sie sind begeisterte Mitglieder der Kantorei Barmen-Gemarke!

Sie investieren donnerstagabends ihre Zeit für den Probenbesuch, planen die Konzerte und die dazugehörigen besonderen Proben mit ein und bereiten sich auch zu Hause auf die anspruchsvolle Literatur vor. An Probenwochenenden lassen sie sich herausfordern durch eine intensive Arbeit, genießen aber auch die gemeinsame Zeit in den Pausen.

Was haben pädagogisch-didaktische Arbeit, Hintergrundwissen und Schokolade gemeinsam?

Sie sind Teil der Probe am Donners­tag­abend!

Mit großem didaktischem Geschick führte Wolfgang Kläsener als künstlerischer Leiter die Kantorei Barmen-Gemarke durch die ausgesprochen effektiven Proben. Hinweise zur Entstehung und Interpretation der zu probenden Musik gehörten da genauso dazu wie die Bitte um den Bleistifteintrag in die Noten für eine gezielte Umsetzung des Geprobten. Schokolade und ähnliche Nervennahrung versüßten die Probenpause, wann immer jemand Geburtstag hatte und das Geburtstagsständchen im Kanon erklungen ist. Rege Gepräche und viel persönliche Anteilnahme hatten so ihren Platz neben der absolut konzentrierten Probenarbeit.

Was haben Kantorei-Mitglieder, Konzertbesucher und Sponsoren der Kantorei gemeinsam?

Alle drei Gruppen sind wichtiger Bestandteil zur Sicherung der Finanzierung der Arbeit der Kantorei Barmen-Gemarke!

Jedes Kantorei-Mitglied trägt mit einem Jahresbeitrag die Kosten mit. Jeder Besucher zeigt durch den Erwerb seiner Konzertkarte, dass ihm die Konzerte im besonderen Ambiente der Immanuelskirche ihren Preis wert sind. Jeder Sponsor trägt in vielfältiger Form dazu bei, dass auch besondere Konzerte und Konzertreisen möglich gemacht werden können. Seit 2005 besteht die Stiftung Kantorei Barmen-Gemarke, deren Zweck die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Kantorei Barmen-Gemarke ist, so dass auch weiterhin Chorarbeit und vielfältiges musikalisches Engagement möglich bleibt.

Vielleicht können wir Sie als Teil einer der drei Gruppen bald bei uns begrüßen?